Einleitung
Die Kunstmedaille und damit die Medaillenkunst ist ein relativ wenig beachtetes
Gebiet der Kunst- das mag zum Teil daran liegen, daß ihre Werke größtenteils
gut gehütet in (Stahl-) Schränken , in Safes oder gar in Schließfächern einer
Bank aufbewahrt werden und somit der täglichen Betrachtung entzogen sind. Diese
Aufbewahrungsart ist durchaus auch für nicht besonders wertvolle Medaillen relativ
häufig , weil viele Exemplare nicht geplant zu erwerben sind und ein Erwerb
häufig mit einer größeren Mühe oder mit einem glücklichen Zufall verbunden war
und diese Stücke deshalb dem Sammler " besonders ans Herz gewachsen " sind´.
Weiterhin sind Medaillen häufig von kleiner Größe und darum- verglichen mit
Bildern- wenig ´repräsentativ´. Zum anderen kann der Grund für die relative
Wenigbeachtung dieses Genres sein, dass es viele - insbesondere münzartige -
Massenproduktionen gibt, die sich durch eine etwas fade, eintönige Stereotypie
in der Darstellung auszeichnen..
Wenig bekannt sind die gestalterischen Möglichkeiten, die die Erzeugung einer Medaille, einer Plakette oder eines Kleinreliefs bietet - sei es nun in geprägter oder gegossener Form.. Die hier vorliegende Webseite hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Informationslücke etwas zu schließen und Sie neugierig auf die Kunstmedaille zu machen (Irgendwelche kommerzielle Interessen oder Aktivitäten sind mit dieser Seite nicht verbunden). Dazu sollen hier einige wenige geprägte oder gegossene Medaillen und Plaketten aus unterschiedlichen Darstellungsbereichen gezeigt werden. Die Auswahl ist völlig subjektiv und nach ´künstlerischen Gesichtspunkten´ mit Sicherheit anfechtbar- so wie sich auch der Begriff der Kunst überhaupt einer allgemein anerkannten Definition entzieht . Es braucht auf keinen Fall der Verdacht aufzukommen, hier sollte ein bestimmte Richtung der Medaillenkunst - hier vorzugsweise die Zeit um 1900, in der viele der unten gezeigten Stücke entstanden sind- als der Kunstmaßstab aufgedrängt werden. Medailleure der Gegenwart sind im weiter unten präsentierten Bildmaterial praktisch nicht vertreten. Durch die notwendigerweise sehr beschränkte Auswahl könnte nun leicht ein verzerrter Eindruck insbesondere über die zeitgenössische Kunstmedaille entstehen. Wer über sie mehr erfahren will, möge sich dazu an die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst mit Sitz in Berlin wenden (siehe Linkliste). Informationen über Medailleure und ihre Werke sind im internationalen Bereich über die FIDEM (Federation Internationale de la Medaille, Adresse: Monnaie de Paris, 11 quai de Conti, 75270 PARIS) zu erhalten.Die genannten Gesellschaften führen regelmäßig Tagungen und Ausstellungen durch und geben Tagungskataloge und andere Publikationen heraus. Man kann durch diese Tagungen ebenfalls Kontakte zu den Medailleuren der Gegenwart, zu den in diesem Bereich wissenschaftlich Tätigen und zu Sammlern erhalten. Falls Sie also partout nicht mit der Auswahl ´einverstanden ´sind- wofür ich durchaus wegen der mangelhaften Repräsentation der zeitgenössischen Medaillenkunst bei den unten gezeigten Abbildungen volles Verständnis hätte- dann stellen Sie bitte Ihre spezielle Auswahl ebenfalls im WWW zur Ansicht zur Verfügung. Das wäre sicherlich eine wertvolle Bereicherung und käme der Sache sehr zu gute.
Sofern Sie daran interessiert sein sollten, einige Ihrer Medaillen anonym oder unter Angabe Ihres Namens und/ oder Ihrer email-Adresse in das Internet zu stellen, bin ich dazu - nichtkommerzielle Interessen vorausgesetzt- dazu gern im Rahmen dieser website bereit. Die Medaillen sollten allerdings inhaltlich und gestalterisch mit dem Gesamteindruck der website verträglich sein.
Von diesem Angebot ist übrigens bereits schon Gebrauch gemacht worden, wofür ich mich bei den betreffenden Sammlern herzlich bedanke.
Damit keine Mißverständnisse aufkommen, die meisten der unten gezeigten - nichthistorischen und relativ jungen- Medaillen wurden für den Gegenwert von ca. 1 bis 1 1/2 Tankfüllungen eines Mittelklassewagens ( mit stark fallender Tendenz, wenn die Benzinpreise weiterhin wie in der jüngeren Vergangenheit steigen ) erworben - sie stellen also keinen großen materiellen Wert dar. Ihr Erwerb war allerdings häufig mit etwas Glück, Zufall und Mühe verbunden. Als Geldanlage ist also eine Medaillensammlung mit den hier aufgeführten Medaillen aus mehreren Gründen denkbar ungeeignet. Dies ist sicherlich auch ein Grund für die nicht besonders große Beliebheit dieser Kunstrichtung bei Sammlern, die eine lukrative und sichere Geldanlage im Sinne haben.
Falls Sie an einer Information über die Möglichkeiten interessiert sind, die sich dem Privatmann für den eigenen Entwurf und die Herstellung von Medaillen , Plaketten und Reliefs bieten, dann sehen Sie bitte bei der Domain www.medaillen-reliefkunst.de oder bei www.artmedal.me.uk vorbei.
Hinweis: Die website benötigt wegen der relativ vielen Abbildungen - auch wenn diese zunächst nur als ´ thumbnails´ gezeigt werden- eine etwas grössere Ladezeit als ´normale´ Seiten . Sie ist weiterhin absichtlich ohne größere Raffinessen und ziemlich schlicht gehalten, nicht zuletzt um den - möglicherweise auch an einer Präsentation im Internet interessierten - Medaillenschaffenden oder Sammlern zu zeigen, was bereits mit relativ geringem Aufwand und mit relativ einfachem Werkzeug zu erreichen ist..Ich hoffe dabei auf das nachsichtige Verständnis des routinierteren Webseitenentwerfers. Die vorliegende Version dieser Website ist recht neu. Sie wird in Einzelheiten laufend modifiziert werden. Falls Ihnen etwas ´unangenehm ´ auffallen sollte, bitte ich um Rückmeldung per email. Danke !
Falls Sie nach Ansicht des Bildteiles daran interessiert sein sollten, von dieser Webseite aus einen sachbezogenen Link zu Ihrer domain oder homepage zu erhalten oder nur einfach Kontakt mit mir aufnehmen möchten, dann setzen Sie sich bitte mit mir über email t.diehn@fh-wolfenbuettel.de in Verbindung.